Im Flugzeug auf Nummer sicher
Wenn man bei einem Flugzeugunfall ein paar Regeln beachtet, können sich die Chancen für das eigene Überleben beträchtlich erhöhen.
Schuhe anbehalten
Das Szenario nach einer Bruchlandung: Der Kabinenboden besteht nur noch aus scharfkantigen Metalltrümmern, überall liegen spitze Kunststoffsplitter verstreut. Barfuß durch diese Hölle? Besser nicht, deshalb: Bei Start und Landung immer die Schuhe anbehalten. Auch bei einer Evakuierung der Maschine über Notrutschen bleiben die Schuhe angezogen (entscheidende Ausnahme: hochhackige Pumps, die die Rutsche zerreißen könnten).
Kleidung aus Naturfasern
Bei Feuer sind Leder oder Naturfasern wie Wolle oder Baumwolle am besten, künstliche Fasern wie Polyester oder Nylon können bei Hitze schmelzen. Frauen sind Hosen zu empfehlen, enge Röcke können bei der Evakuierung hinderlich sein.
Kontaktlinsen tragen
Dies gilt natürlich nur für Brillenträger, die Kontaktlinsen besitzen. Ansonsten: Vor einer Notlandung die Brille absetzen, um die Augen vor Verletzungen durch eventuell brechendes Glas zu schützen.
Sicherheitsgurte straffen
Die Sicherheitsgurte müssen bei Start und Landung straff über die Hüften gespannt sein, sonst besteht bei einem Unfall die Gefahr, darunter herauszurutschen und sich innere Verletzungen zuzuziehen. Während des Fluges sollten die Gurte ständig angelegt sein, dann reicht eine lockere Spannung.